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Immense Herausforderung – Entwicklungshilfe

Es gibt auch Kritiker der Entwicklungshilfe. Kritiken zementieren allerdings oft die Abhängigkeit und ändern nichts an der politischen Situation. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen werden dadurch gebremst. Würde nur Geld ausgehändigt, führte dies zu einer «Nehmermentalität», die destruktiv ist.

Allerdings bestehen in vielen betroffenen Ländern erhebliche Finanzierungsengpässe. Überdies können aufgenommene Kredite häufig nicht vollständig zurückgezahlt werden. Mali zählt zu den Schwerpunktländern der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit.

Die Schweiz setzt sich für humanitäre Hilfe, Entwicklung der Wirtschaft mittels Bildung und für eine gut operierende Regierung ein.
Ihre Massnahmen sind auf der nachfolgenden Webseite der Internationalen Zusammenarbeit Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, des DEZA, beschrieben:
Länderseite der DEZA zu Mali

Entwicklungshilfe steht vor hohen Herausforderungen. Gegenüber dem Hunger zu schweigen, verschlimmert die Lage. Wie kann beispielsweise eine Landwirtschaft mit Krediten gefördert werden, wenn es an finanziellen Mitteln mangelt? Hilfe sollte schon allein deshalb auf menschlichem Handeln und nicht auf finanziellen Mitteln beruhen.

Mali als moslemisches Land verfügt über keine Netzwerke der christlichen Kirchen. Eine Zusammenarbeit mit islamischen Organisationen wäre daher sehr relevant.

Generell ist diesbezüglich der weltweite Austausch von jungen Menschen von hoher Bedeutung, da diese oft noch nicht beruflich eingebunden sind. Auch wir möchten Menschen dazu anregen, Freiwilligendienste näher anzuschauen.

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Vielleicht interessieren auch Sie sich dafür, einen Beitrag zu einer Entwicklungshilfe in einem schwierigen Gebiet zu leisten.
Wir erstellten dazu die umfangreiche Website für Volunteer-Reisen.

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Museum der Kulturen Basel

Kulturell befindet sich Mali auch im Museum der Kulturen Basel. Dort eröffnen sich zahlreiche Eindrücke aus Geschichte und Gesellschaft des Landes. Auch von jenen verschiedenen Politikern findet sich eine Liste, welche Westafrika aus der Kolonialzeit geführt hatten. Es dürfte sich lohnen, sich durch die Räumlichkeiten in die Tiefe leiten zu lassen.

Mali hatte es einst geschafft, zu einem demokratischen Musterstaat zu werden. Das nachfolgend erste Bild illustriert bekannte Persönlichkeiten von Mali aus früheren Zeiten. Das einstige Programm, die Sahelzone fruchtbar werden zu lassen, bildet das zweite Bild eines Plakates der folgenden Bilder ab:

Des weiteren wurden im Museum Videos über die Kulturen Malis vorgeführt: einerseits typische Musik aus Mali, andererseits der bezeichnende Aufwand während einer malischen Hochzeit und einiges Spannendes mehr.

Ich finde es wunderschön, dass Museen auch Gegenwärtiges aufzeigen. Mali hat kulturell reichlich viel zu bieten und ist unglaublich farbenfroh. Doch immer mehr Menschen hat das Land zu ernähren.

Kontaktdaten

Museum der Kulturen Basel
Münsterplatz 20
CH-4001 Basel

+41 61 266 56 00
info@mkb.ch
mkb.ch

Öffnungszeiten
Dienstag-Sonntag 10:00-17:00 Uhr